Gehälter in Freiburg im Breisgau

Aktuell enthalten zu wenige Stellenausschreibungen in Freiburg im Breisgau eine konkrete Gehaltsangabe, um einen belastbaren Median zu bilden. Wir zeigen einzelne Werte auf den jeweiligen Stellenkarten.

Weiterführende Gehaltsvergleiche

Für tiefere, statistisch abgesicherte Werte pro Beruf und Region:

Methodenhinweis: Die oben gezeigten Werte sind Aggregate aus dem aktuellen Stellenfeed und nicht mit einer amtlichen Verdienststatistik gleichzusetzen. Sie spiegeln Ausschreibungsgehälter wider (was Arbeitgeber offerieren), nicht tatsächliche Verdienste (was Beschäftigte real erhalten).

Freiburg im Breisgau zählt mit 237.244 Einwohnern (Stand 2023) zu den größten Städten Baden-Württembergs. Wer hier eine Stelle sucht, stellt schnell fest: Die Gehaltslandschaft wird von Hochschule, Gesundheitswesen und Dienstleistungssektor geprägt — Branchen mit teils erheblichen Verdienstunterschieden. Derzeit sind im Portal 156 offene Stellen gelistet, die einen breiten Querschnitt durch das lokale Lohngefüge bieten.

Zahlen und Zeitreihen für Freiburg im Breisgau

Freiburg ist seit 2011 um 10,7 % gewachsen, in den letzten fünf Jahren allein um weitere 3,0 %. Dieser anhaltende Zuzug — der Wanderungssaldo lag 2023 bei 5,5 je 1.000 Einwohner — erhöht den Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und wirkt sich auf das Lohnniveau aus. Ein niedriges Medianalter von 38,0 Jahren (Durchschnittsalter 41,0 Jahre) signalisiert eine vergleichsweise junge Erwerbsbevölkerung, was insbesondere Berufseinsteiger und Fachkräfte in frühen Karrierephasen betrifft.

Baden-Württemberg liegt beim Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen bundesweit im oberen Drittel. Freiburg profitiert davon jedoch nicht gleichmäßig: Während technologie- und forschungsnahe Berufe überdurchschnittlich vergütet werden, bleiben Gehälter im sozialen Sektor und im Einzelhandel deutlich darunter. Der Altenquotient von 27,1 (65-Jährige und Ältere je 100 Erwerbsfähige) liegt noch unter dem Landesschnitt, dürfte aber in den kommenden Jahren steigen und den Fachkräftebedarf — und damit das Lohnniveau — in Pflege und Gesundheit weiter beeinflussen. Der Jugendquotient von 28,3 unterstreicht den hohen Anteil junger Menschen, was die Nachfrage nach Ausbildungs- und Einstiegsgehältern hoch hält.

Für Bewerber und Umsteiger

Für Bewerberinnen und Bewerber in Freiburg gilt: Eine realistische Gehaltseinschätzung braucht branchenspezifische Referenzwerte — diese finden Sie auf gehaelter.net. Im Portal selbst lohnt sich ein Blick auf die Berufe-Übersicht, um einzuschätzen, in welchen Feldern die meisten Stellen ausgeschrieben sind. Wer außerdem wissen möchte, welche Unternehmen in Freiburg besonders aktiv rekrutieren, findet auf der Seite Top-Arbeitgeber eine strukturierte Übersicht — ein nützlicher Anhaltspunkt für Gehaltsverhandlungen.